Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel ist eine attraktive Arbeitgebermarke viel Wert, denn sie ermöglicht es, neue Talente zu rekrutieren und gleichzeitig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Wenn die Arbeitgebermarke gepflegt oder verbessert werden soll, kommen Unternehmen an einer objektiven Analyse des Status Quo nicht vorbei, und damit an der Frage: Wie attraktiv wird das Unternehmen von den eigenen Mitarbeitenden bewertet? Bei der Beantwortung dieser Frage hilft der Employer Branding Index von Rogator.

 

Das Wichtigste zur Funktion des Rogator Employer Branding Index im Überblick

  • Der Rogator Employer Branding Index misst die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber aus Sicht aktueller oder potenzieller Mitarbeitender.
  • Die Bewertung basiert auf verschiedenen Faktoren des Employer Brandings, die zu einem Gesamtindex zusammengeführt werden.
  • Durch die standardisierte Messung lassen sich Stärken und Schwächen der Arbeitgebermarke gezielt identifizieren.
  • Die Ergebnisse unterstützen Unternehmen dabei, ihre Position als Arbeitgeber zu bewerten und Optimierungspotenziale abzuleiten.

 

Inhaltsverzeichnis

    1. Konzept des Employer Brandings
    2. Was ist der Employer Branding Index?
    3. Typen des Emyployer Branding Index
    4. Vorteile des Employer Branding Index
    5. FAQ zum Thema Employer Branding Index

 

Konzept des Employer Branding

Das Konzept des Aufbaus und der Pflege einer Arbeitgebermarke ist auch unter dem englischen Fachbegriff Employer Branding bekannt. Es geht darum, mithilfe von Methoden aus dem Marketing zu beeinflussen, wie ein Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt wahrgenommen wird. Dies soll sowohl das Recruiting, d.h. die Gewinnung neuer Arbeitskräfte, als auch die Mitarbeiterbindung der bestehenden Arbeitnehmenden ans Unternehmen verbessern.

 

Employer Branding Index

Der Employer Branding Index von Rogator bietet eine Analyse und Bewertung, wie attraktiv die derzeitige Mitarbeiterschaft im betreffenden Unternehmen bzw. bei diesem Arbeitgeber für sie ist. Dazu zählt auch die Frage, wie hoch die Bindung an das Unternehmen ist, ob Mitarbeitende ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden oder ob sie sich heute wieder für eine Bewerbung entscheiden würden.

 

Verschiedene Typen

Beim Employer Branding Index werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhand der Sub-Indizes Stabilität und Überzeugung in vier Gruppen eingeteilt: „Partner“, „Pragmatiker“, „Ernüchterte“ und „Innere Kündiger“. Bei dieser „Typologie“ handelt es sich um eine Einteilung, wie wahrscheinlich die Mitarbeitenden im Unternehmen bleiben werden und wie sehr sie sich mit ihrer Stelle identifizieren. Je nach den prozentualen Anteilen dieser Gruppen an der Gesamtbelegschaft können entsprechende Schlüsse gezogen werden.

 

Vorteile durch Anwendung des Employer Branding Index

Es bringt Unternehmen einige Vorteile, ihren Employer Branding Index zu kennen:  

  • Durch die etablierte, mathematische Formel des Employer Branding Index ist es möglich, das Bindungsniveau der Mitarbeitenden konkret zu berechnen. Dieser spiegelt die ehrliche Wahrnehmung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider, was insbesondere wertvoll ist, falls diese sich vom Eindruck der Unternehmensführung unterscheidet. Wenn die Erhebung nach einer gewissen Zeit wiederholt oder gar regelmäßig durchgeführt wird, ist damit ein objektiver Zeitreihen-Vergleich möglich.
  • Die Ergebnisse des Employer Branding Index werden sowohl unternehmensweit als auch teamspezifisch bereitgestellt. Dadurch erhalten nicht nur Geschäftsführungen oder Personalverantwortliche, sondern vor allem auch einzelne Führungskräfte einen guten Überblick, ob es womöglich starke Diskrepanzen zwischen einzelnen Abteilungen gibt und in bestimmten Bereichen Handlungsbedarf besteht.
  • Häufig setzen Personalverantwortliche Mitarbeitende als Markenbotschafter ein. Dank der detaillierten Auswertung des Employer Branding Index können Personalkräfte gezielt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Abteilungen mit hoher Bindung ansprechen, die einem derartigen Vorhaben potenziell gewogen sind.

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Fazit

Ist ein Arbeitgeber in den Augen seiner Mitarbeitenden attraktiv? Diese Frage lässt sich mit einer Mitarbeiterbefragung beantworten, die aus den anonym gewonnenen Antworten der Mitarbeitenden den Employer Branding Index berechnet. Dieser gibt Aufschluss über die tatsächliche Bindungsstärke der Mitarbeiterschaft ans Unternehmen, bietet die Einteilung der Belegschaft anhand einer intuitiven Typologie und ermöglicht bei Bedarf gezielte weiterführende Maßnahmen. In jedem Fall bietet der Employer Branding Index eine fundierte Basis für etwaige Konzepte oder Verbesserungen, da er den Status Quo objektiv abbildet.  

 

Häufige Fragen zum Rogator Employer Branding Index

Kann der Rogator Employer Branding Index auch für einzelne Standorte oder Abteilungen ausgewertet werden?

Ja, eine differenzierte Auswertung nach Organisationseinheiten kann helfen, Unterschiede in der Arbeitgeberattraktivität innerhalb des Unternehmens sichtbar zu machen. Dadurch lassen sich Bereiche identifizieren, in denen die Mitarbeitendenbindung besonders hoch ist oder gezielte Verbesserungsmaßnahmen sinnvoll sein könnten.

Warum ist die Einteilung in verschiedene Mitarbeitendentypen für Unternehmen hilfreich?

Die Zuordnung zu unterschiedlichen Mitarbeitendentypen ermöglicht eine gezieltere Interpretation der Ergebnisse. Unternehmen können dadurch besser erkennen, welche Gruppen besonders stark an den Arbeitgeber gebunden sind und bei welchen Gruppen möglicherweise Handlungsbedarf besteht, um Bindung und Identifikation zu stärken.

Welche Erkenntnisse können Führungskräfte aus dem Employer Branding Index gewinnen?

Die Ergebnisse können Hinweise darauf liefern, wie stark Mitarbeitende an ihr Team, ihre Führungskraft oder das Unternehmen insgesamt gebunden sind. Dadurch können Führungskräfte besser einschätzen, in welchen Bereichen Stärken bestehen und wo Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitendenbindung sinnvoll sein könnten.

 

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