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Sind New-Work-Konzepte nachhaltig und langfristig gedacht?

07.06.2022
Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeitet

Was ist eigentlich „normal“ in einem Unternehmen und im Arbeitsalltag? Meist werden mit dem Begriff „normal“ nicht näher definierte, allgemeingültige Standards innerhalb eines Unternehmens oder einer Branche bezeichnet. Aber gerade durch den Ausbruch der Corona-Pandemie 2019/2020 mussten diese Standards vielerorts radikal angepasst werden – Schlagwort: New Normal, also das neue Normal.

 

Die Veränderungen waren so umfassend, dass dem etablierten Begriff der Normalität etwas „Neues“ hinzugefügt werden musste. So wurden etwa Präsenz-Veranstaltungen durch Online-Meetings abgelöst, neue digitale Tools etabliert oder Arbeitsprozesse verändert.

 

Die meisten Themen waren unter dem Stichwort New Work (dt. neue Arbeit) zwar grundsätzlich schon zuvor bekannt; neu ist jedoch, in welchem Umfang und in welch kurzer Zeit sie nun in vielen Unternehmen verwirklicht werden konnten. Eine berechtigte Frage, die sich Unternehmen wie Arbeitnehmende derzeit gleichermaßen stellen, lautet, wie viel uns davon nach der Corona-Pandemie erhalten bleiben wird. Können die jetzt etablierten New-Work-Konzepte nachhaltig und langfristig erfolgreich sein? Dieser Frage wollen wir im folgenden Artikel nachgehen.

 

 

Was genau ist New Work?

 

Auch wenn der Begriff New Work noch recht jung anmutet, gibt es ihn schon seit den 80er Jahren. Er wurde seinerzeit vom Philosophen Frithjof Bergmann geprägt, der schon damals eine Weiterentwicklung der klassischen Arbeitsstrukturen für notwendig hielt. Seiner Meinung nach erfahren die Selbstverwirklichung, die Selbstständigkeit und die Teilhabe an der Gemeinschaft zu wenig Aufmerksamkeit im Arbeitsleben und sollten mehr Raum einnehmen.

 

 

Was sind die Kennzeichen von New Work?

 

New Work wird heute als breiter Begriff für viele Aspekte des modernen Arbeitens verwendet, so zum Beispiel für:

  • Mobiles Arbeiten an flexiblen Arbeitsplätzen
  • Flache Hierarchien
  • Viel Entscheidungsspielraum für einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Gemeinsame und transparente Arbeit, zum Beispiel mithilfe digitaler Kollaborations-Tools
  • Agiles Arbeiten

 

Bereits an dieser beispielhaften Liste, die noch viel mehr Aspekte aufzählen könnte, können Sie erkennen, wie grundlegend das Konzept New Work Unternehmen verändern kann. Die Führungsthemen betreffen sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende, und insbesondere der Umgang mit neuen Tools und neuem Equipment will gelernt sein.

 

 

Führt New Work zu New Dresscodes oder einem Dresscode-Dilemma?

 

Aktuelle New-Work-Konzepte und der damit zusammenhängende regelmäßige Wechsel zwischen Büro- und Homeoffice-Plätzen, hat bei vielen Menschen zu einem verbreiteten Wunsch nach „lockerer Arbeitskleidung“ im Business-Kontext geführt. Wie sollen nun Arbeitnehmende und Unternehmen mit diesem Dresscode-Dilemma in New-Work-Zeiten umgehen?

 

Studie „Bürokleidung der Zukunft“

 

Die Studie „Bürokleidung der Zukunft – was trage ich morgen im Büro?“ von BearingPoint stellte durch die Befragung von insgesamt 1.000 Büroarbeiter/innen aus Unternehmen und Behörden der DACH-Region fest, dass New Work zu einer Veränderung der Dresscodes, auch im Büroalltag, führen wird. Rund 62% der Befragten gaben an, dass sie zukünftig lieber T-Shirts und Sweater im Büro tragen möchten. Lediglich 2% möchten täglich Krawatten oder Halstücher anlegen. Passend dazu sinken die jährlichen, durchschnittlichen Ausgaben für Bürokleidung um 60% auf 480 € pro Person in 2020/21. In 2019 betrugen diese noch rund 1.176€.

 

Dagegen steht das Statement „das Auge isst mit!“ Denn 51% der Befragten aus der BearingPoint-Studie sehen einen (sehr) starken Zusammenhang (und 25% einen mittleren) zwischen formaler Bekleidung im Geschäftsalltag und der Akzeptanz gegenüber der Arbeitsleistung. Beispielsweise halten vier von fünf Befragten einen höheren Lohn für Berater angemessen, nur weil diese formal gekleidet sind.

 

Lösungen für das Dresscode-Dilemma

 

Unternehmen und Führungskräfte können dieses Dilemma lösen, indem sie beispielsweise anlassbezogene Dresscodes mit ihrer Belegschaft aushandeln, gestützt durch eine Mitarbeiterbefragung zur Eignung- und Sinnhaftigkeit unterschiedlicher Dresscode-Varianten. Die Bürokleidung kann sich dabei von der Homeoffice-Bekleidung unterscheiden, solange sie die Wertigkeit der Organisation angemessen ausdrückt.

 

 

Verwirklichung von New-Work-Konzepten

 

Bei der Einführung von New Work ist es generell wichtig, alle Unternehmensbeteiligten einzubeziehen – egal, ob es um Mindset, konkrete Technik-Skills oder Abläufe geht. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden derartige Veränderungen in vielen Unternehmen sehr zügig eingeführt und die üblichen Schritte eines Change Prozesses komprimiert oder übersprungen. Wenn die New-Work-Konzepte jedoch langfristig erhalten bleiben sollen, ist es essenziell, zu prüfen, ob wirklich alle Unternehmensmitglieder abgeholt wurden und damit auch auf längere Sicht zurechtkommen.

 

Sie sollten außerdem im Blick behalten, dass New Work viele verschiedene Formen annehmen kann. Alle Unternehmen stehen hierbei vor der Aufgabe, die für sich passenden Aspekte zu finden, herauszugreifen und umzusetzen. In Bereichen wie Produktion oder Fertigung können Home-Office-Lösungen beispielsweise nicht oder nur schwer umgesetzt werden – hier gilt es, die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu evaluieren und ggf. alternative Arbeitsabläufe, Prozesse und Benefits zu etablieren.

 

 

Begleitung von New-Work-Veränderungen

 

Für die schon angesprochenen Evaluationen und Überprüfungen empfehlen wir Ihnen, professionelle Feedbackprozesse zu etablieren. Ein regelmäßiger Puls-Check ermöglicht Ihnen beispielsweise, die Motivation und Stimmung Ihrer Belegschaft wiederholt zu messen und so den Change-Prozess gezielt zu begleiten. Oder eine Befragung zur Optimierung flexibler Arbeitsplätze und moderner Arbeitswelten zeigt Ihnen Verbesserungspotenziale schnell auf. Wir von Rogator unterstützen Sie hier gern mit unserem Know-how, sowohl was inhaltliche und organisatorische Aspekte als auch die technische Umsetzung und den Datenschutz angeht.

 

 

Fazit

 

Um die Antwort auf die Eingangsfrage auf den Punkt zu bringen: Ja, New-Work-Konzepte können auch langfristig und nachhaltig erfolgreich sein. Eine wichtige Voraussetzung dafür besteht darin, dass alle Unternehmensangehörige in den Change-Prozess einbezogen und ihre Bedürfnisse möglichst umfassend berücksichtigt werden.

 

Der Wechsel vom Corona-Krisenmodus in einen „normalen“, „neuen“ Unternehmensalltag ist keiner, der stillschweigend geschehen, sondern professionell begleitet werden sollte. Denn ein typischer Geschäftsalltag gestaltet sich in der heutigen Zeit aufgrund vieler externer Faktoren – internationaler Wettbewerb, Digitalisierung, Klimawandel – häufig ohnehin herausfordernd. Umso wichtiger ist es, dass innerhalb eines Unternehmens alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiten, um sowohl das Tagesgeschäft gut zu meistern als auch die langfristige Vision und Strategie im Blick zu behalten.

 

New-Work-Konzepte, die gut zum Unternehmen und seiner Kultur passen, können hier einen entscheidenden Vorteil schaffen, von dem sowohl das Unternehmen und dessen Mitarbeitende als auch seine Partner und Kunden langfristig profitieren.

 

Vortrag zum Thema New-Work-Konzepte

 

Erfahren Sie mehr über das Thema New-Work-Konzepte in unserer Videoaufzeichnung aus der Rogator-Roadshow 2021. Sowohl unsere Videoaufzeichnungen als auch die dazugehörigen Unterlagen bzw. Vortragsfolien stehen Ihnen kostenfrei zur Verfügung.

Referenzprojekte zum Nachlesen

 

Erfahren Sie mehr zum Thema New-Work-Konzepte in unseren Case Studies:

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