Case Study: Hybride Mitarbeiterbefragung am Standort

Fallstudie aus der Industrie

Key Learnings

1. Gutes Projektmanagement und durchdachte interne Unternehmenskommunikation wirken sich spürbar positiv auf den Rücklauf und damit den Erfolg der Mitarbeiterbefragung aus.

 

2. Dank differenzierter Auswertungen nach unterschiedlichen Abteilungen und Ebenen können Handlungsbedarfe besser identifiziert werden, welche in der Gesamtauswertung nicht direkt ersichtlich sind.

 

3. Stamm-Mitarbeiter und Leiharbeitskräfte schätzen einige Aspekte – darunter Gesamtzufriedenheit und Arbeitsbedingungen – teilweise deutlich unterschiedlich ein und bedürfen somit unterschiedlicher FollowUp-Maßnahmen.

Mitarbeiterbefragung professionell mit Rogator durchführen

Jetzt kostenlos informieren

1. Das Ziel

Allgemeines und detailliertes Stimmungsbild erfassen

 

Ein eigenständiger Bereich eines Weltmarktführers aus der Industrie beauftragte die Rogator AG 2017, in eben diesem Bereich eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen. Ziel dieser Studie war es, sowohl das allgemeine Stimmungsbild des kompletten Bereichs als auch von einzelnen Abteilungen zu erfassen. Zudem sollte differenziert nach Stammmitarbeitern und Leiharbeitskräften untersucht werden.

 

2. Der Weg

Hybrider Ansatz mit kompaktem Fragebogen

 

Die Vollerhebung umfasste zwei Standorte – in Deutschland und Spanien – mit insgesamt über 1.000 Mitarbeitern. Um auch Teilnehmer im produzierenden Bereich zu erreichen, wurde die hybride Form der Mitarbeiterbefragung gewählt, also die parallele Durchführung als Online- und Papier-Befragung.

 

Der Fragebogen wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt und auf dessen betriebliche Gegebenheiten abgestimmt. Insgesamt sollte die Befragung eher kurz gehalten und auf Fokusthemen konzentriert werden, um die Akzeptanz in der Belegschaft zu erhöhen. Neben der Gesamtzufriedenheit umfasste der finale Fragebogen schließlich 21 Items zu folgenden vier Dimensionen:

  • Kollegen
  • Zusammenarbeit
  • Arbeitsbedingungen
  • Führungskraft

 

3. Die Durchführung

Hohe Rücklaufquoten

 

Es wurden zwei Sprachversionen angeboten. Die Feldzeit umfasste drei Kalenderwochen, in welcher eine sehr gute Rücklaufquote von etwas über 80% erreicht werden konnte. Insbesondere der Rücklauf bei den Papierfragebögen mit ca. 75% zeugt von einer hohen Teilnahmemotivation der Mitarbeiter.

 

Anhand einer auf dem Papierfragebogen abgedruckten Bereichs-Kennung konnte die korrekte Zuordnung der Daten zu den entsprechenden Abteilungen gewährleistet werden. Um die Anonymität der Teilnehmer zu wahren, wurden diese Fragebögen intern bei Rogator erfasst und archiviert. Es war somit keine dritte Partei bei der Datenverarbeitung beteiligt. Abbildung 1 stellt einen Ausschnitt des Fragebogens dar.

 

 

Abb. 1 (zur größeren Darstellung bitte anklicken)

 

4. Die Berichtslegung

Reporting an Führungskräfte

 

Die halb-automatisierte Berichtslegung umfasste einen Gesamtbericht und insgesamt 52 Führungskräfteberichte. Nicht zuletzt dank der hohen Rücklaufquote konnte fast jeder Führungskraft – unter Berücksichtigung einer Anonymitätsschwelle von mindestens 5 Teilnehmern – ein Bericht ausgehändigt werden. Diese wurden über eigens angelegte Konten unserer SSL-verschlüsselten Download-Plattform individuell an jede Führungskraft übermittelt. Jeder Berichtsempfänger erhielt hierfür separat die individuellen Zugangsinformationen. Den Follow-Up-Prozess hat der Kunde eigenständig organisiert und durchgeführt. Abbildung 2 zeigt einen Teil des Berichts.

 

 

Abb. 2 (zur größeren Darstellung bitte anklicken)

 

5. Technische Besonderheit

Interner Serverbetrieb

 

Eine besondere technische Herausforderung bei diesem Projekt lag darin, dass die Online-Umfrage nicht wie gewohnt auf einem Rogator-Server gehostet werden konnte, sondern auf einen Kunden-internen Server im Intranet gespielt werden musste, da die Internet-Konnektivität für die Belegschaft nicht herstellbar war.

 

Bedingung des Betriebsrats war es außerdem, dass alle Informationen des Unternehmens zunächst intern gespeichert würden. Vorteil war hier, dass der Kunde ohnehin bereits über eine Rogator-Installation verfügte und somit die technischen Voraussetzungen schon bestanden. Im Austausch mit der IT-Administration des Kunden konnte dieser Aspekt des Projekts reibungslos durchgeführt werden.

 

Obwohl die Befragungsdaten in diesem Fall beim Kunden lagen, konnte durch technische und organisatorische Prozesse dennoch die Anonymität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vollumfänglich gewährleistet werden, da Rogator als Treuhänder der Daten bzw. der Pseudonym-Liste aufgetreten ist.

Weiterführende Informationen

Möchten Sie weiterführende Informationen zur Durchführung einer klassischen Mitarbeiterbefragung mit Rogator erhalten? Dann nutzen Sie die Chance und besuchen Sie unsere Produktseite.

Mehr erfahren