Überblick zum Thema Gefährdungsbeurteilung

Mitarbeiterbefragung zur Messung der physischen & psychischen Gesundheit Ihrer Mitarbeiter

Um der gesetzlichen Pflicht als Arbeitgeber nachzukommen, muss jedes Unternehmen für die physische und psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter Sorge tragen.


Auf welche Art und Weise dies geschieht ist den Unternehmen nur bedingt vorgegeben:


Die Gefährdungsbeurteilung muss regelmäßig und bedarfsbezogen durchgeführt werden, wobei sowohl die Durchführung als auch daraus resultierende Maßnahmen dokumentiert werden müssen.


Eine solche Beurteilung kann durch den Arbeitgeber selbst oder durch beauftragte fachkundige Personen erfolgen. Das geeignete Vorgehen zur Gefährdungsbeurteilung orientiert sich immer an den jeweiligen konkreten betrieblichen Gegebenheiten.

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Bewährte Herangehensweisen bei der Gefährdungsbeurteilung


Das Vorgehen bei der Gefährdungsbeurteilung unterscheidet sich je nach Situation des betreffenden Unternehmens. Folgende Ansätze sind möglich:

  • Standardisierte Mitarbeiter-Befragungen (in regelmäßigen Abständen, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen)
  • Workshops (erst zur Ermittlung, dann zur Überprüfung von Maßnahmen)
  • Beobachtung/Beobachtungsinterviews durch Experten
  • Beurteilung und Einstufung der Lage durch Vergleich der erhobenen Ergebnisse mit Benchmarks.

Eine kontinuierliche und bedarfsbezogene Mitarbeiterbefragung zur Gefährdungsbeurteilung ermöglicht die Erhebung von belastbaren und Werten, die einen Zeitvergleich ermöglichen und hilft vor allem den Aspekt der psychischen Belastung der Mitarbeiter zu messen.


Dieses Themenfeld ist seit 2013 Teil der Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes.

Fragebogenerstellung


Mit einem individuell auf das jeweilige Unternehmen oder die entsprechende Abteilung zugeschnittenen Fragebogen, können wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.


Es kann abgeleitet werden, in welchen Bereichen – aus Sicht der befragten Mitarbeiter – Handlungsbedarf vorherrscht. Folgende Dimensionen sollte ein Fragebogen zur Gefährdungsbeurteilung abdecken:

  • Arbeitsinhalt/Aufgabe
  • Arbeitsorganisation
  • Soziale Beziehungen
  • Arbeitsumgebung
  • Ggf. unternehmensspezifische Besonderheiten.

Je nach Betrieb und Schwerpunkt können die jeweiligen Themen jedoch mehr oder weniger detailliert behandelt oder weitere relevante Dimensionen aufgenommen werden

Nutzen einer Gefährdungsbeurteilung


Es ist unbestritten, dass eine zielgerichtete Gefährdungsbeurteilung zeitliche wie personelle Ressourcen beansprucht. Dennoch sollte dies Unternehmen nicht davon abhalten, das Befinden und die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten und auch hier kontinuierliche Verbesserungen anzustreben.
Eine angemessen durchgeführte Gefährdungsbeurteilung bietet dem Unternehmen unter anderem folgende strategische Chancen:

  • Mitarbeiterschutz, Vermeidung von persönlichem Leid und Soziallasten
  • Erhaltung des reibungslosen Betriebsablaufs
  • Vermeidung von Kosten für z.B. Versicherung, Maschinenausfall, Produktionsstillstand, Lohnkosten für verletzte/arbeitsunfähige Mitarbeiter
  • Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen, Arbeitsunfällen und Arbeitsunfähigkeit
  • Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch motivierte Mitarbeiter
  • Rechtssicherheit durch nachweisbares Befolgen der Vorgaben


Die Rogator AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihre Kunden auch in diesem – immer mehr an Bedeutung gewinnenden – Aspekt der Unternehmensführung zu unterstützen und unsere Expertise einzubringen.

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