Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?

Belastungen am Arbeitsplatz erkennen

Gefaehrdungsbeurteilung

Um seiner gesetzlichen Pflicht als Arbeitgeber nachzukommen, muss ein jedes Unternehmen für die physische und psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter Sorge tragen. Auf welche Art und Weise dies geschieht, ist den Unternehmen dabei kaum oder nur vage vorgegeben. So muss eine Gefährdungsbeurteilung regelmäßig und bedarfsbezogen durchgeführt und die Durchführung sowie die daraus resultierenden Maßnahmen entsprechend dokumentiert werden.

 

Eine solche Beurteilung kann durch den Arbeitgeber selbst oder durch beauftragte fachkundige Personen erfolgen. Das geeignete Vorgehen zur Gefährdungsbeurteilung orientiert sich immer an den jeweiligen konkreten betrieblichen Gegebenheiten. Strukturiertes Vorgehen ist jedoch immer oberstes Gebot.

 

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Warum sollte man eine Gefährdungsbeurteilung durchführen?

 

Es ist unbestritten, dass eine zielgerichtete Gefährdungsbeurteilung Ressourcen bindet – sowohl finanzieller als auch personeller Art. Dennoch sollten diese Umstände Unternehmen nicht davon abhalten, das Befinden und die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten und auch hier kontinuierliche Verbesserungen anzustreben. Denn: Eine angemessen durchgeführte Gefährdungsbeurteilung bietet dem Unternehmen strategische Chancen:

  • Mitarbeiterschutz, Vermeidung von persönlichem Leid und Soziallasten
  • Erhaltung des reibungslosen Betriebsablaufs
  • Vermeidung von Kosten für z. B. Versicherung, Maschinenausfall, Produktionsstillstand, Lohnkosten für verletzte/arbeitsunfähige Mitarbeiter
  • Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen, Arbeitsunfälle und Arbeitsunfähigkeit
  • Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch motivierte Mitarbeiter/-innen
  • Rechtssicherheit durch nachweisbares Befolgen der Vorgaben.

 

 

Gefaherdungsbeurteilung Quickcheck

Selbsttest "Gefährdungsbeurteilung"

Finden Sie mithilfe zweier kurzer Selbsttests heraus, in welchem Maße Ihre Mitarbeiter möglicherweise physischen Gefährdungen oder psychischen Belastungen ausgesetzt sind.

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Case Study „Kontinuierliche Gefährdungsbeurteilung“

Wie kann die Gefährdung am Arbeitsplatz ermittelt werden?

  • Standardisierte Mitarbeiter-
    befragungen

    In regelmäßigen Abständen, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen

  • Workshops

    Zur Ermittlung relevanter Faktoren und im Anschluss zur Präsentation der Ergebnisse und Ausarbeitung von Maßnahmen

  • Beobachtung

    Beobachtungsinterviews durch Experten

Eine kontinuierliche und bedarfsbezogene Mitarbeiterbefragung zur Gefährdungsbeurteilung ermöglicht die Erhebung von belastbaren Werten, welche auch einen Zeitreihenvergleich ermöglichen, und hilft vor allem dabei, den Aspekt der psychischen Belastung der Mitarbeiter zu messen. Dieses Themenfeld ist seit 2013 Teil der Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes und lässt sich nur schwer über Beobachtung oder Workshops ermitteln. Mit einem individuell auf das jeweilige Unternehmen bzw. die entsprechende Abteilung zugeschnittenen Fragebogen können wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, welche die weiteren Schritte einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung deutlich erleichtern. Hieraus sind Hinweise abzuleiten, in welchen Bereichen – aus Sicht der befragten Mitarbeiter – Handlungsbedarf besteht.

 

Folgende Dimensionen sollte ein Fragebogen zur Gefährdungsbeurteilung abdecken:

  • Arbeitsinhalt / Aufgabe
  • Arbeitsorganisation
  • Soziale Beziehungen
  • Arbeitsumgebung
  • Unternehmensspezifische Besonderheiten

Je nach Betrieb und Schwerpunkt können die jeweiligen Themen jedoch mehr oder weniger intensiv und detailliert behandelt oder weitere relevante Dimensionen aufgenommen werden. Die Rogator AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden auch in diesem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Aspekt der Unternehmensführung zu unterstützen und ihre Expertise einzubringen.

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