Mitarbeiterzufriedenheit durch 360°-Feedback?

Wie mit 360°-Feedback die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden kann

Bei Führungskräftefeedbacks wie dem 360°-Feedback wird der Führungskraft nicht nur aus verschiedenen Blickwinkeln Rückmeldung über seine Kompetenzen vermittelt, sondern auch eine gewisse Erwartungshaltung dem Feedbacknehmer gegenüber ausgedrückt. Die Feedbackgeber erhoffen sich natürlich eine Veränderung gemäß ihrer Einschätzungen, die sie im Fragebogen angegeben haben. Deshalb ist es für die Beibehaltung der Mitarbeiterzufriedenheit wichtig, dass der gesamte Prozess nicht mit der bloßen Weitergabe der Feedbacks (etwa in Form eines Reports) endet, sondern im Nachgang sichtbar auf das Feedback eingegangen wird. Für Feedbackgeber kann es sehr frustrierend sein, eine Beurteilung abzugeben und danach keine Reaktion zu erfahren. Dies kann sich mittel- oder langfristig negativ auf die Feedbackkultur und auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken.

Mitarbeiterzufriedenheit - für den Feedbackgeber und den Feedbacknehmer

Die Aufbereitung des Feedbacks ist oftmals ein sehr individueller Prozess, den man schwer verallgemeinern kann. Grundsätzlich ist es ratsam, dem Feedbacknehmer einen Coach zur Seite zu stellen, der ihm hilft, die Feedbacks einzuordnen und in eine konstruktive, persönliche Entwicklungsplanung zu überführen.

Mitarbeiterzufriedenheit

 

Es lassen sich allerdings gewisse generelle Dos und Don’ts zusammenfassen, die aufzeigen, wie man mit dem Feedback umgehen sollte.

 

 

Do's:

  • Zunächst sollte man sich für das offene und konstruktive Feedback beim gesamten Team bedanken. Es gilt hervorzuheben, dass eine offene Feedbackkultur bereichernd für die Zusammenarbeit und das Unternehmen ist.
  • Der Feedbacknehmer sollte sein Team ermutigen, Feedback auf regelmäßiger Basis zu geben (auch außerhalb eines formalen Feedbackprozesses).
  • Ausgewählte Rückmeldungen sollten mit anderen geteilt werden. Dabei kann die eigene Perspektive des Sachverhalts erklärt werden, was zu einem gewinnbringenden Dialog führen kann.
  • Bei der Aufbereitung des Feedbacks sollte die gesamte Feedbackgebergruppe adressiert werden und nicht einzelne Personen.
  • Bei nicht eindeutigen oder überraschenden Feedbacks ist es hilfreich, weiterführende Gedanken und Beispiele der Feedbackgeber zu erfahren.

Don’ts

  • Durch die Anonymität der Feedbacks ist es manchmal schwierig, Rückmeldungen richtig zu interpretieren. Trotzdem sollte man nicht versuchen herauszufinden, wer was geschrieben hat.
  • Das erhaltene Feedback sollte respektiert werden. Sture Selbstrechtfertigungen führen eher zu Frustration auf Feedbackgeberseite.
  • Bei bestimmten Themen kann es vorkommen, dass kein Feedback abgegeben wurde. Man sollte die Einstellung des Teams, kein Feedback geben zu wollen oder zu können, akzeptieren.

 

Zurück

Auszug Kundenliste

weitere Referenzen »