360° Feedback - Kriterien der Fragebogenerstellung

360° Feedback: Worauf es bei der Erstellung des Fragebogens ankommt

Die Konzeption des Fragebogens ist die Basis für ein erfolgreiches 360° Feedback. Ohne einen qualitativ hochwertigen und inhaltlich ausgewogenen Fragebogen ist das am besten organisierte Feedback nur die Hälfte Wert.

Standarddimensionen eines 360° Feedbacks

FragebogenerstellungIn der Regel werden bei einem 360° Feedback zu unterschiedlichen Kompetenzen (Dimensionen), verschiedene Kriterien (Items) abgefragt. Diese Kompetenzen können zum Beispiel die „Unterstützung der persönlichen Weiterentwicklung“, „Kommunikation“ oder die „Fachkompetenz“ sein. Neben Standarddimensionen, die bei keinem 360° Feedback fehlen sollten, ist es aber auch wichtig, auf unternehmensspezifische Besonderheiten einzugehen. Wird beispielsweise innerhalb eines Unternehmens eine bestimmte Führungskultur aktiv forciert, sollten sich diese Kriterien auch im Fragebogen wieder finden. Genauso sollte von den Initiatoren der Befragung im Vorfeld definiert werden, welche Ziele das Unternehmen mit einem 360° Feedback verfolgt. Auch dies sollte sich im Fragebogen widerspiegeln und den gesamten Projektprozess begleiten. Es ist sinnvoll, die Experten des Fachinstituts so früh wie möglich in diesen Prozess zu integrieren, um von deren Erfahrungen von Anfang an profitieren zu können.

Formulierung und Verständlichkeit der Items

Die im Fragebogen enthaltenen Items müssen in ihrer Formulierung und Verständlichkeit eindeutig sein d.h., dass Sie von allen Teilnehmern gleich verstanden und dadurch auch objektiv beurteilt werden können. Die verwendeten Items sollten die zu messende Dimension möglichst umfassend abbilden können. Hierbei ist es wichtig, dass die Items trennscharf voneinander sind, also nicht in verschiedenen Formulierungen das gleiche messen. Außerdem ist es sinnvoll darauf zu achten, dass zum einen ausreichend Items verwendet werden und diese am aktuellen Stand des Wissens orientiert sind, um die zu messenden Dimensionen aussagekräftig operationalisieren zu können.

Um die Akzeptanz der Befragten, sowie die inhaltliche Aussagekraft der Ergebnisse zu erhöhen, ist außerdem darauf zu achten, dass mehrdeutige, widersprüchliche, irreführende oder spekulative Fragestellungen vermieden werden.
Wird auf diese Kernkriterien geachtet, steht der erfolgreichen Konzeption eines gelungenen Fragebogens für ein 360° Feedback nichts mehr im Weg.

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